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Es ist eine wundervolle und unglaublich spannende Zeit: die Schwangerschaft. Während der Bauch wächst, wird auch die Neugier und Vorfreude auf das neue Familienmitglied in der ganzen Familie, aber besonders bei den werdenden Eltern immer größer. Was in früheren Zeiten unmöglich war, ist heutzutage zum Glück Realität: der Blick auf das Ungeborene dank Ultraschalltechnik. Damit wird nicht nur die Neugier der Eltern etwas gestillt, sondern es werden auch alle wichtigen Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Dabei spielt nicht mehr nur die klassische Ultraschalltechnik eine wichtige Rolle, sondern auch und gerade der 3D- und 4D-Ultraschall erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Diese Begriffe sind Ihnen neu? Dann erfahren Sie hier, was es damit auf sich hat und welche Möglichkeiten diese besondere Technik bietet.
Medizinische Fragen und weitere Details wird Ihnen Ihr Arzt gerne beantworten.

Unterschiede 3D-Ultraschall und „normaler“ Ultraschall

Die reguläre Anzahl an Ultraschalluntersuchungen in einer normalen und komplikationslosen Schwangerschaft beträgt 3 Ultraschallsitzungen mittels 2D-Technik. Sie dienen der Diagnostik, kontrollieren und dokumentieren die Entwicklung des Babys im Mutterleib und geben natürlich den werdenden Eltern bereits eines der ersten Highlights und den heißersehnten ersten Blick auf das eigene Kind. Die Vorstellung einer „echten kleinen Familie“ wird hiermit Realität.

Ist anfangs auf den ersten zweidimensionalen Ultraschallbildern noch nicht allzuviel zu erkennen, ist es auch für Laien im Laufe der Schwangerschaft mal mehr mal weniger möglich, sich unter der abstrakten Darstellung das Baby vorzustellen. Dank der heutigen Technik kommen die Eigenschaften des 3D-Ultraschalls mit Zunahme einer weiteren Dimension, die die Aufnahmen plastischer und realistisch wirken lassen, gerade in der Schwangerschaft in der Ultraschalldiagnostik zugute. Die werdenden Eltern können sich ein „richtiges“ Bild Ihres Babys machen, erkennen Ähnlichkeiten („Nase vom Papa“, „Mund von der Mama“) und erleben so auch die dabei entstehende Gefühlswelt in einer nochmal ganz anderen Bandbreite. Ohne Indikation (medizinischen Anlass) können die allermeisten werdenden Eltern die 3D-Ulltraschalltechnik während der Schwangerschaft nur als selbstzuzahlende Leistung in Anspruch nehmen.

Was ist der 4D-Ultraschall?

Bei dem 4D-Ultraschall kommt im Vergleich zum 3D-Ultraschall nochmals eine weitere Dimension dazu: die Zeit. Dies bedeutet, dass der 4D-Ultraschall nicht nur die gleiche Plastik und Darstellbarkeit wie der 3D-Ultraschall bietet, sondern durch Erstellung von deutlich mehr Bildern die Möglichkeit von live Videosequenzen hat. Mama und Papa sehen also nicht nur wie ihr Baby am Daumen nuckelt, sondern sie sehen im Video, wie die Hand zum Mund geführt wird, sich der kleine Mund öffnet und dann hingebungsvoll am winzigen Daumen genuckelt wird. Auch Grimassen wie Lächeln, Gähnen und „böse“ gucken können so live verfolgt werden. Eine ganz besondere Möglichkeit für die werdenden Eltern, aber natürlich auch die Familie und Freunde und sogar einige Jahre später das ehemalige Baby, denn durch Speichermedien wie USB-Stick, CD oder auch Emailversand können die Aufnahmen natürlich auch als wundervolle Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Voraussetzungen und Kriterien für 3D- und 4D-Ultraschall:

So wunderschön diese Ultraschalltechnik ist und so viele Möglichkeiten sie auch bietet: es ist kein Termin beim Fotografen, bei dem die Aufnahmen immer gut werden und möglich sind. Die Lage des Babys, anatomische Gegebenheiten (Lage der Plazenta, Fruchtwassermenge aber auch mütterliche Anatomie) und auch die Zeit (Schwangerschaftswoche) können eine Rolle spielen, die Aufnahmen erschweren und eventuell sogar unmöglich machen.

In der Schwangerschaft erwarten die werdenden Eltern viele neue Dinge, aber auch viele wichtige Untersuchungen, welche stets zu gewissen Zeitpunkten in der Schwangerschaft erfolgen. Auch die Planung eines 3D_und 4D-Ultraschalltermins muss geplant werden, da sich einige Schwangerschaftswochen besser dazu eignen, um die schönsten Aufnahmen des eigenen Babys bekommen zu können, andere weniger. Dann stellt sich auch die Frage: was möchten wir gerne sehen? Das Geschlecht oder doch die Pausbäckchen? Nicht jeder Frauenarzt kann diese Technik durchführen, daher muss auch die Frage des „Wo?“ geklärt werden. Haben die werdenden Eltern einen Arzt oder ein spezialisiertes Ultraschallstudio mit ärztlich ausgebildetem Personal gefunden, bei dem Sie Ihr Baby in 3D- und 4D bewundern möchten, kann dieser auch alle auftretenden Fragen rund um Voraussetzungen und den besten Zeitpunkt erklären und angeben. Für die Eltern stellt sich selbstverständlich auch die Frage nach möglichen Risiken des Ultraschalls. Der untersuchende Arzt oder das ärztlich ausgebildete Fachpersonal garantiert den medizinisch korrekten Umgang mit dem Ultraschall und achtet auf effektive, kurze Ultraschallzeiten mit der niedrigsten Frequenz (ALARA-Prinzip: „As Low As Reasonably Achievable“, deutsch: so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar).
Hierbei sollte erwähnt werden, dass es neben dem ärztlichen Angebot auch immer mehr nicht-ärztliche Anbieter für Ultraschallaufnahmen in der Schwangerschaft gibt. Werdende Eltern sollten sich gut überlegen, ob Sie einen Anbieter ohne medizinische Wissen und ärztlich ausgebildetes Fachpersonal wählen. 3D-und 4D-Ultraschallaufnahmen dienen nicht nur des Festhaltens wunderschöner Erinnerungen, sondern können auch dazu führen, dass Auffälligkeiten entdeckt werden (können). Dabei sind Ärzte und ärztlich ausgebildetes Fachpersonal in der Lage, diese überhaupt erst zu entdecken und verantwortungsvoll damit umzugehen, im Sinne der Sicherheit von Mutter und Kind.

2D- und 3D-Aufnahmen in Szene setzen:

Die Möglichkeiten, um die ersten Bilder vom eigenen Kind zu gestalten, zu verewigen, zu verschicken und einfach schön zu genießen sind unendlich. Manche Eltern verschicken die Aufnahmen als Babykarte an Freunde und Verwandte. Aber auch in Form von gerahmten Bildern sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: zum Beispiel die Gegenüberstellung der ersten zweidimensionalen Ultraschallbildern, über dreidimensionale bis hin zum dazugehörigen ersten „echten“ Foto des Babys. Vorher-Nachher-Bilder sind besondern schön: ein 3D-Bild aus „Mamas Bauch“ gegenüber einem Bild des Babys nach der Geburt. Und spätestens dann stellt man fest: in der Schwangerschaft lebte in Mamas Bauch schon ein echter und vollständiger Mensch. Nicht abstrakt, sondern ganz real. Das Wunder des Lebens festgehalten in Bildern, lange vor dem ersten Atemzug und ersten Schrei. Und dann wird es ganz deutlich: Liebe auf den ersten Blick auf Papier gebracht.